Humanoiden-Spiele in Peking: Roboter läuft 1.500 Meter in 2:21,64 statt 6:34,40 Minuten

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Illustration: generischer humanoider Roboter überquert eine rote Linie auf einer Leichtathletikbahn, Bezug zu den Roboterrennen bei den Weltspielen 2026
Die Siegerzeit der vorherigen Ausgabe lag bei 6 Minuten 34,40 Sekunden. Mit 2 Minuten 21,64 Sekunden wird zudem die von der Quelle genannte menschliche Marke von 3 Minuten 26 Sekunden unterboten. © Robotique Store

Die zweite Ausgabe der Weltspiele der humanoiden Roboter ist am 26. August im olympischen Eisschnelllaufoval von Peking zu Ende gegangen, das den Beinamen „Eisband“ trägt. Das berichtet die Guangming Daily. Auf dem Programm standen Leichtathletikrennen, bei denen mehrere Teams Rekorde aufstellten, sowie neun Wettbewerbe nach dem Vorbild realer Anwendungen: von Hausarbeiten über industrielle Einsätze bis zur Notfallrettung.

1.500-Meter-Lauf: Siegerzeit binnen einer Ausgabe fast gedrittelt

Auf der Bahn sorgte das Team Tianzhuo für die meistbeachtete Leistung. Sein Roboter gewann am 23. August das Finale über 1.500 m in 2 Minuten und 21,64 Sekunden. Einordnen lässt sich die Zahl im Vergleich zur vorherigen Ausgabe: Damals lag die Siegerzeit bei 6 Minuten und 34,40 Sekunden. Außerdem liegt sie unter der von der Quelle genannten menschlichen Marke von 3 Minuten und 26 Sekunden.

Die übrigen Rennen brachten folgende Sieger hervor:

  • 400 m, kleine Gruppe: Tiangong Omni, entwickelt vom Beijing Innovation Center of Humanoid Robotics, erreicht das Ziel nach 45,66 Sekunden.
  • 100 m, große Gruppe: Der Roboter des Teams Tianjiao gewinnt in 8,64 Sekunden.
  • 100 m, kleine Gruppe: Das Team Tianxiao setzt sich in 11,98 Sekunden durch.

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Diese Zeiten bleiben Wettkampfergebnisse zwischen Robotern, erzielt unter den vom Veranstalter festgelegten Bedingungen. Wie autonom die Maschinen im Rennen unterwegs waren oder in welchem Umfang Teleoperation im Spiel war, geht aus der Quelle nicht hervor.

Serviceaufgaben: Fahrzeuge laden, Büroarbeiten erledigen

Die sogenannten Szenario-Wettbewerbe zielten auf nützliche Handgriffe. In der Disziplin „Smart Charging Service“ mussten die Roboter bei drei Fahrzeugen die Ladestecker abziehen, den Ladevorgang starten und die Stecker anschließend wieder an ihren Platz zurücklegen, und das alles in weniger als 30 Minuten. Im Wettbewerb „General Service“ räumten mehrere Roboter laut Guangming Daily selbstständig Namensschilder ein, druckten Dokumente aus und vernichteten Papier.

Fanshop, Maskottchen und Roboter als Verkäufer

Rund um die Bahn setzte die Veranstaltung auch auf das Geschäft. Angeboten wurden mehr als 100 Fanartikel, darunter Anhänger mit dem Maskottchen „Zhibao“ und Dekoartikel im Stil des „Eisbands“. Der Souvenirladen vor Ort setzte laut Quelle bereits am Eröffnungstag mehr als 200.000 Yuan um.

Draußen umfasste der im Komplex aufgebaute Freizeitmarkt „Hi FUN“ 70 Stände, an 28 davon traten Roboter als Verkäufer auf. Die siegreichen Roboter und die meistbeachteten Teilnehmer dieser Ausgabe sollen der Guangming Daily zufolge bei Kurzauftritten in mehreren Stadtvierteln zu sehen sein.

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