
Auf der Messe Milipol Qatar in Doha sind ein ferngesteuerter Roboter, Drohnen und KI-Systeme vorgestellt worden. Sie sollen Sicherheits- und Rettungseinsätze unterstützen, insbesondere in Bereichen, die für Einsatzkräfte gefährlich sind.
Auf der Milipol Qatar mit rund 280 Unternehmen aus 33 Ländern standen mehrere Technologien für Sicherheitskräfte und Notfallteams im Mittelpunkt. Die ausgestellten Geräte zeigen verschiedene Anwendungen der Robotik, von der Luftüberwachung bis zur Suche nach Vermissten. Gemeinsames Ziel ist es, menschliche Einsatzkräfte seltener gefährlichen Situationen auszusetzen.
Ferngesteuerter Roboter für Sicherheitseinsätze
Zu den ausgestellten Geräten gehörte ein ferngesteuerter Roboter. Er verdeutlicht das Interesse an fernbedienten Robotersystemen für Einsätze in Umgebungen, die Risiken für Menschen bergen.
Durch die Fernsteuerung bleibt ein menschlicher Bediener am Steuer des Roboters. Dieser Ansatz knüpft an die Diskussionen auf der Messe darüber an, welche Rolle die menschliche Aufsicht bei Sicherheitseinsätzen mit automatisierten Technologien spielen soll.
Drohnen für Verkehrsregelung und Vermisstensuche
Auch Drohnen spielten in den Präsentationen eine Rolle. Zu den gezeigten Systemen zählte eine mit Ampeln ausgestattete Drohne, ein Beispiel für den Einsatz aus der Luft bei der Verkehrsregelung.
Die Unternehmen stellten zudem den Nutzen von Luftaufnahmen für Such- und Rettungseinsätze vor. Drohnenbilder können den Teams helfen, Vermisste zu finden und Informationen über das Einsatzgebiet zu gewinnen.
Mobile Einsatzzentrale und unbemannte Boote
Die gezeigte Ausrüstung beschränkte sich nicht auf Bodenroboter und Drohnen. Zu den ausgestellten Lösungen gehörte auch ein zur mobilen Einsatzzentrale umgebauter Kleinbus.
Darüber hinaus erläuterten die Unternehmen, wie Boote Einsätze ohne Besatzung durchführen können. Solche Systeme eröffnen die Möglichkeit ferngesteuerter Operationen in Umgebungen, in denen die Anwesenheit von Menschen gefährlich sein kann.
Künstliche Intelligenz bleibt an menschliche Kontrolle gebunden
Im Austausch zwischen den Ausstellern ging es außerdem um den Einsatz künstlicher Intelligenz bei Sicherheits- und Notfalleinsätzen. Diskutiert wurden unter anderem die Rolle menschlicher Bediener und die notwendigen Kontrollen beim Einsatz solcher Systeme.
Die vorgestellten Anwendungen erfüllen damit zwei operative Funktionen: Informationen über den Einsatzort sammeln und bestimmte Aufgaben in Gefahrenzonen übernehmen. Menschliche Bediener bleiben dabei weiterhin in ihre Nutzung eingebunden.